
Kinderkardiologie, „Das Ehepaar Engels aus dem Bergischen, überreicht selbst gemachte Schieferherzen an Intensivkrankenschwestern der Station 1 D und der Kinderkardiologie stellvertretend an Herrn Prof. Brockmeier.“, die Elterninitiative herzkranker Kinder, Köln e.V. wurde vertreten durch Evelyn Heikamp und Dr. Elisabeth Sticker. Foto © Michael Wodak / MedizinFotoKöln
Am 9. Dezember 2021 erhielt Prof. Dr. Brockmeier (Leitender Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderkardiologie der Uniklinik Köln) vom Ehepaar Engels coronakonform auf dem Klinikvorplatz 35 cm große mit den Vornamen versehene Schieferengel stellvertretend für sein 28-köpfiges Intensivpflege-Team. Für die kleinen Patientinnen und Patienten auf der Kinderherzstation der Universitätsklinik gab es Schieferherzen (symbolisch als neues starkes Herz). Hinzu kamen noch Leckereien und ein großer Korb mit vielen kleinen Herzen.
Unter Anleitung der Therapeuten von „Hoch-Hinaus Klettern als Therapie e.V.“ werden die Kids Kletter- und Sicherungstechniken erlernen. Neben kindgerechtem Klettertraining stehen Sportspiele, Koordinationsübungen und Beweglichkeitsschulung im Fokus.
Im Mittelpunkt steht dabei Freude an der Bewegung und Spaß an neuen Herausforderungen. www.kletternalstherapie.de
Beitrag pro Kind: 70,00 €
(ca. 20 Doppelstunden)
Die einzelnen Termine für das Klettertraining können Sie unter dem Menüpunkt „Mitmachen → Klettern für herzkranke Kinder und deren Geschwister ab 6 Jahre“ einsehen.
Bitte nutzen Sie zur Anmeldung das Formular auf unserer website:
Anmeldung Klettertraining
Alle Veranstaltungen der Elterninitiative werden aus Spenden finanziert. Wir bemühen uns den Familien die Teilnahme an unseren Veranstaltungen familienfreundlich zu gestalten. Sofern es Ihnen möglich sein, würden wir uns über eine Spende über den Beitrag hinaus sehr freuen.

Spendenkonto:
Volksbank Köln Bonn eG
IBAN: DE76 3806 0186 7610 8330 17
BIC: GENODED1BRS
Vielen Dank für ihre Unterstützung!

Foto: © Alex Schwaiger
Der Kölner Stadt Anzeiger hat unsere Herzkinder und deren Geschwister beim wöchentlichen Klettertraining in der Kletterhalle in Ehrenfeld besucht und einen Bericht über die Elterninitiative herzkranker Kinder, Köln e.V. und die Arbeit von Hoch-Hinaus verfasst. Claudia Eggers hat sich zu einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger bereit erklärt, –vielen Dank dafür!
Lesen Sie hier den ganzen Bericht:
https://www.ksta.de/region/wir-helfen/

Foto: © Alex Schwaiger

Im Rahmen der DxPx Konferenz (eine spezielle Plattform im Bereich von Diagnostik, digitaler Gesundheit, Präzisionsmedizin und Life-Science-Tools) am 16.11.2021 stellte Claudia Eggers und Anna Paul die Arbeit und die Zielsetzung der Elterninitiative vor. In ihrem 20-minütigen Vortrag beschrieben sie sehr eindrucksvoll das Leben mit einem herzkranken Kind und wie die Elterninitiative sie begleitet hat.
Die Initiatoren von DxPx waren schon immer von der Idee beseelt, die nationalen Gesundheitssysteme weltweit zu verbessern. Aus diesem Grund haben sie als Unternehmer mehrere Diagnostik- und Life-Science-Tools-Startups gegründet und aufgebaut. Mit der Gründung von DxPx wollen sie die Finanzierung zu verbessern, um sicherzustellen, dass dringend benötigte Innovationen auf den Markt kommen.
Wir versprechen uns von dieser Kooperation, dass sie uns längerfristig hilft eine finanzielle Absicherung der Initiative zu erreichen um damit die Angebote für unsere Familien zu ermöglichen. Zudem hoffen wir, mit dieser Öffentlichkeitsarbeit die Problematik unserer Kinder und ihren Familien einem breiten Publikum näher zu bringen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei den Organisatoren Dr. Mirco Stange, Lena Ehrenpreis und Jessica Stolzenberg von Silversky für ihre Unterstützung und die Möglichkeit, die Elterninitiative vorzustellen.

Nähere Infos unter: www.diagnostics4life.org

Claudia Eggers und Anna Paul stellten die Elterninitiative herzkranker Kinder, Köln e.V. auf der DxPx Konferenz in Düsseldorf vor.

Mütterseminar 09/2021
Mutterherz und weibliche Kraft – unter diesem Motto fand das diesjährige Mütterseminar statt. Zum dritten Mal im wunderschönen Seminarhaus UnterLinden im Bergischen Land, zum zweiten Mal unter Corona-Bedingungen, die auch diesmal in der großzügigen Unterkunft problemlos umgesetzt werden konnten. Erneut begleitete Susanne Wöhrl, Heilpraktikerin Psychotherapie HPG, die zwölf teilnehmenden Frauen liebevoll und engagiert durch das Wochenende.
Die ruhige Lage inmitten der Natur, die großartige Rundum-Verpflegung und das zugleich anregende und entspannende Programm boten den Müttern genau den richtigen Rahmen für eine Auszeit aus dem Alltag. Als ganz besonders an diesem Wochenende beschrieben die Frauen auch diesmal, wie gut es tut, unter Gleich-Betroffenen zu sein und wie ausgesprochen groß das Wohlwollen, die Akzeptanz und die Wertschätzung innerhalb der Gruppe waren. Die Frauen meldeten außerdem zurück, dass sie wertvollen Input für den Alltag mitnehmen, neue Kraft tanken, den Fokus wieder mehr auf die eigenen Gefühle und Gedanken lenken und von den gemeinsamen Aktivitäten sehr profitieren konnten. Lachen, Nachdenklichkeit, Ausgelassenheit, Sorgen, Tränen, Trauer, Freude, Entspannung, Zuversicht, Unsicherheit – alles durfte sein und hatte seinen Platz. Das Interesse an einer Folgeveranstaltung im nächsten Jahr war bei allen Teilnehmerinnen groß.
Hier einige O-Töne der teilnehmenden Frauen:
Habe über Dinge nachgedacht, die noch nie in mir angestoßen wurden. Es ist ein Wunder, was alles in mir steckt.
Die Sicht auf die Krankheit unserer Kinder ist immer im Prozess. Der Umgang damit und die Akzeptanz auch. Betroffene Mütter sind trotzdem fröhlich, ausgelassen, lebensfroh – und das gibt Zuversicht.
Ich habe gelernt, dass es für jeden Platz gibt, dass keiner perfekt sein muss und Fehler ganz regelmäßig passieren.
Es ist heilsam, sich so anzunehmen wie man ist, ehrlich zu sich selbst zu sein, sich zu akzeptieren und nicht immer anzustreben, die Erwartungen anderer zu erfüllen.
Es gab wertvollen Austausch mit anderen Müttern, der mir in Zukunft helfen wird bei der Einordnung der Erkrankung meines Kindes. Ich hatte endlich das Gefühl, nicht allein mit den Themen zu sein, die durch das erkrankte Kind automatisch aufkommen.
Ich nehme mit, mich wieder mehr mit meiner Weiblichkeit in Verbindung zu bringen und bin auf meinem Weg bestärkt worden, noch mehr meiner Intuition und dem Vertrauen zu folgen.
Von diesem Wochenende profitiert jede Mutter – jede kann für sich herausnehmen, was sie braucht oder möchte.
Reden, lernen, essen, lachen – müssen Herz-Mütter öfters machen.
Ich bin glücklich, die Mutter so toller Kinder zu sein und eines davon mit besonderem Herzen begleiten zu dürfen.
Diese Veranstaltung wurde aus den Mitteln der gesetzlichen Selbsthilfeförderung durch die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt.
