Das Vater-Kind-Zelten fand im Juni bei bestem Wetter statt. Der Naturcampingplatz in Monschau-Dreistegen liegt am Fluss „Rur“ und bietet viel Natur sowie gute Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden. Der Zeltplatz war sehr idyllisch von Bäumen umgeben und der Zugang zum Fluss stellte gekühlte Getränke sicher.
Die Kinder genossen die Freiheit und erkundeten gemeinsam das Gelände. Sie sammelten Stöcke fürs Lagerfeuer, schnitzten und bauten im flachen Wasser einen kleinen Staudamm. Das Handy oder Tablet spielten an diesem Wochenende keine Rolle – die Kinder waren ganz im Moment.
Auch eine kurze Wanderung durch das hügelige Umland und ein Spaziergang durch Monschau standen auf dem Programm und boten Abwechslung. Am besonders warmen Samstag nutzten viele die Gelegenheit zum Baden im Fluss. Nur wenige Meter vom Zeltplatz entfernt gab es etwas tiefere Stellen und große Felsen zum Ausruhen.
Die Übernachtung im Zelt war natürlich auch ein besonderes Erlebnis.
Die Väter hatten eine entspannte Zeit. Beim Grillen und am Lagerfeuer kamen sie ins Gespräch und genossen den Abend in geselliger Runde und einem kühlen Bier.
Das Vater-Kind-Zelten war auch in diesem Jahr ein gelungenes Wochenende, an das sich alle gerne erinnern werden.
Auch in diesem Jahr trafen sich die Familien Elterninitiative zum Familienwochenende – diesmal in der Jugendherberge Trier. Mit dabei waren sowohl vertraute Gesichter als auch neue Familien mit Kindern aller Altersgruppen – vom Kleinkind bis zum Teenager.
Der Austausch untereinander war wie immer lebendig und offen. Es entwickelten sich viele bereichernde Gespräche – mal heiter und unbeschwert, mal nachdenklich und tiefgründig. Besonders der offene Umgang und das gegenseitige Verständnis wurden von allen als große Bereicherung empfunden.
Für die Kinder wurde erneut ein vielfältiges Betreuungsangebot organisiert. Die beiden Betreuerinnen, Melissa und Lilly, stellten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Neben kreativen Bastelangeboten und einem geselligen Spieleabend war die Team-Rallye auf dem Gelände der Jugendherberge ein echtes Highlight. Besonders schön war zu beobachten, wie harmonisch das Miteinander der Kinder funktionierte – unabhängig vom Alter.
Wie bei den Familienwochenenden üblich, wurde auch in Trier ein buntes Programm für Groß und Klein angeboten. Am Samstag ging es in die Trierer Innenstadt, Treffpunkt war die Porta Nigra. Dort teilte sich die Gruppe: Während die Kinder an einem spannenden Workshop im Stadtmuseum Simeonstift teilnahmen, erhielten die Eltern im Rahmen einer Stadtführung interessante Einblicke in die Geschichte und Architektur der Stadt.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Entspannung: Bei einer gemütlichen Bootsfahrt auf der Mosel genossen alle die schöne Landschaft – begleitet von einem Glas Wein, einem Eis oder einer Waffel. Abends wurde gemeinsam gegrillt. In entspannter Atmosphäre kamen die Familien erneut zusammen, tauschten sich aus und genossen das Beisammensein. Während die Erwachsenen angeregt plauderten, verkleideten sich die Kinder für den Disco-Abend, tanzten und tobten ausgelassen über das Gelände.
Das Familienwochenende war auch in diesem Jahr ein rundum gelungenes Treffen voller Herzlichkeit.
Ein besonderes Highlight brachte ein Familienvater mit: eine eigens für das Wochenende gebraute Bier-Spezialität. Die Sonderedition „Listen to my heart“ – ein leichtes, fruchtig-hopfenbetontes Session IPA – wurde eigens für die Elterninitiative kreiert. Das Etikett trägt eine Botschaft, die den Geist dieser Begegnungen treffend zusammenfasst:
„Listen to my Heart“ – ein leichtes, fruchtig-hopfenbetontes Session IPA. Die besondere Edition wurde für das Familienwochenende des Vereins kreiert und steht symbolisch für Offenheit, Zusammenhalt und ein hörendes Herz – genau das, was betroffene Kinder und ihre Familien tagtäglich brauchen. Jeder Schluck dieses Bieres erinnert daran, wie wichtig Zuhören, Unterstützung und gemeinsame Momente sind.
Ein herzliches Dankeschön an Pascal für diese besondere Geste.
Am vergangenen Wochenende traf sich bereits im zweiten Jahr eine Gruppe betroffener Mütter zu einem stärkenden Wochenende, das sowohl aus Wissensvermittlung und kreativer Arbeit bestand. Unter dem Thema „Perspektive wechseln“ haben die Mütter praxisnahes Wissen vermittelt bekommen, wie z.B. der Umgang mit Stress verbessert werden kann und Glaubenssätze aufgedeckt werden können. Im Austausch und in der kreativen Arbeit konnte jede Teilnehmerin ein konkretes persönliches Thema bearbeiten. So sind z.B. anhand von Collagen neue Erkenntnisse entstanden, die direkt in den Alltag mitgenommen werden können.
Auch in diesem Jahr haben die Mütter das Wochenende im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg sehr genossen und sich direkt ein Wiedersehen im nächsten Jahr gewünscht.
Am Sonntag trafen sich einige Familien, um an einer Führung über den Hof der Tara Tierhilfe e.V. teilzunehmen. Bei der der Tara Tierhilfe haben viele verschiedene Tiere ein zu Hause gefunden. Neben Ponys und Pferden trifft man hier auch auf Esel, Schweine, Puten, Hühner, Hunde und Ziegen. Viele der Tiere stammen aus der Massentierhaltung oder wurden aus anderen schlechten Umständen gerettet. Ulla Fiebig stellte alle Hofbewohner vor und manche ließen sich auch gerne streicheln. So erfuhren die Kinder und Erwachsenen viel Wissenswertes zum Wesen der Tiere, zu ihren Bedürfnissen und einer artgerechten Haltung. Nach der ersten Runde über die große Anlage gab es für alle eine kleine Stärkung mit Kaffee und Kuchen. Neben netten Gesprächen erlebten die Kinder und Erwachsenen einen schönen Nachmittag.
Vielen Dank an Ulla Fiebig und die Tara Tierhilfe e.V.
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