Rückblick: Reiten für herzkranke Kinder und Geschwister in Moitzfeld

Reitgruppe

Das Reitwochenende für herzkranke Kinder und Geschwister ist schon seit einigen Jahren fester Bestandteil unserer Angebote. Renate Bock und Corinna Beer, die das Wochenende organisieren, haben viel Erfahrung mit Kindern und sind beide beruflich im therapeutischen Bereich tätig. Unterstützt wurden die beiden von Praktikantin Marla. Neben Pferden und Ponys zählen auch zwei Hunde zu den Hofbewohnern und es gibt viel Interessantes zu entdecken. Nach dem ersten gegenseitigen Kennenlernen gab es zunächst eine kleine Frühstücksrunde, alles bei schönstem Sonnenschein. Auf dem Plan standen Putzen, striegeln, reiten und spielen. Nach dem Mittagessen bastelten die Kinder im Schatten der Bäume und versorgten die Tiere. Am nächsten Tag trafen sich die Eltern bei Steffi Holy (Vorstandsmitglied der Elterninitiative) zum Frühstück. In der netten Runde wurde viel erzählt, ausgetauscht und gelacht. Gegen Mittag ging es zum Naturfeundehaus Hardt, wo gemeinsam gegessen wurde. Die Kinder hatten zuvor einen Ausritt mit den Pferden gemacht. Das Wetter spielte letztlich auch wieder mit, so dass die Kinder auf dem angrenzenden Spielplatz toben konnten.

Wir danken Renate, Corinna und Marla für das wunderbare Wochenende, das mit viel Engagement und Herzlichkeit durchgeführt wurde. Kinder und Eltern hatten gleichermaßen eine sehr schöne Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick: Vater-Kind-Zelten in Monschau/Dreistegen – ein echtes Abenteuer

Das Vater-Kind-Zelten fand wegen starker Regenfälle unter erschwerten Bedingungen auf dem Campingplatz Dreistegen statt. Doch dem trotzen die Väter und Kinder und hatten viel Spaß an dem Abenteuer.

Joris und Lola erzählen vom Camping-Abenteuer:

Am Freitag bin ich mit meiner Schwester und meinem Vater zum Vater-Kind-Zelten der Elterninitiative nach Monschau gefahren. Dieses fand auf dem Naturcampingplatz Dreistegen in Monschau statt. Als wir ankamen waren schon einige da und der Gruppenpavillon schon aufgebaut, er war zwar nicht besonders groß aber er reichte um darunter zu Essen und ein paar Sachen unterzustellen, falls es regnet. Insgesamt kamen 4 Familien, allerdings musste eine Familie leider nach der ersten Nacht aus zelttechnischen Gründen schon aufbrechen, denn ihr Zelt war undicht. Wir hatten aber trotzdem eine tolle Zeit. Der Naturcampingplatz war sehr schön, ringsum waren Berge und Wälder, jedes Camping Feld hatte eine Feuerstelle und er befand sich direkt an der Rur. Der Platz hatte zwar keine Dusche aber er hatte Toiletten, Waschbecken und Spülmöglichkeiten.

Das Wochenende war insgesamt sehr schön, wir kamen Freitag Abends an und blieben bis Sonntag Mittag. Es gab eigentlich kein richtiges Programm, am Freitag haben wir erstmal aufgebaut, dann gegrillt und Feuer gemacht, über dem Feuer haben wir dann noch mit Hilfe von Stöcken Marshmallows gegrillt. Zudem haben wir Kinder am Freitagabend eine kleine Wanderung unternommen. Samstagmorgen haben wir dann nochmal die Wanderung, diesmal mit den Vätern unternommen. So gegen 14:00 Uhr haben wir dann das Lagerfeuer wieder angezündet, wir hatten vorher extra Holz gesammelt. Dann mussten leider, wie schon gesagt, die ersten wegen eines undichten Zeltes abreisen. Mittags und Abends haben wir dann wieder gegrillt, leider konnten wir keine Marshmallows mehr machen, da diese schon alle gegessen waren. Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück haben wir dann angefangen unsere Sachen einzupacken, so um 13:00 traten wir alle dann wieder die Heimreise an. Ich fand das dies ein sehr schönes und nicht so stressiges Wochenende war, aufgrund des wenigen Programms. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, besonders das wir Kinder mit Feuer machen durften und ich hoffe allen anderen auch. Nochmal danke an Tjark für das Organisieren dieses tollen Wochenendes und danke an die Elterninitiative für das Sponsoring.
Joris

Auch ich als Geschwisterkind fand es toll mal Zelten zu gehen. Schön war auch das noch andere Geschwisterkinder da waren. Wir konnten den ganzen Tag eigentlich machen was wir wollten und es war toll am Feuer zu stehen.
Lola

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick: Kletterausflug zum Hochseilgarten K1 in Odenthal

 

Am 09. Juni trafen sich die Kinder, die am wöchentlichen „Klettertraining für herzkranke Kinder und deren Geschwister“ teilnehmen zu einem Kletter-Ausflug im Hochseilgarten K1 in Odenthal. Mit dabei waren die Kletter-TrainerInnen Corinna, Katharina und Jan von HochHinaus e.V. – Klettern als Therapie, die das wöchentliche Klettertraining schon seit mehreren Jahren mit viel Engagement, Fachwissen und Herz leiten.

Mit viel Spaß und bei gutem Wetter wurden alle Stationen des Geländes erkundet und boten für die erprobten TeilnehmerInnen eine willkommene Herausforderung.

Der nächste Kurs des wöchentlichen Klettertrainings startet im August.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick: Ein Tag auf dem Wasser – Surfen für herzkranke Teenies

Bericht von Tara:

Herzkinder-Teenie-Tag am Wasser. 

Am 15.06 war es soweit, wir sind sehr früh in Trier aufgebrochen um pünktlich an der Wasserskianlage in Langenfeld anzukommen. Das Wetter war durchwachsen, aber hin und wieder zeigte sich die Sonne und es blieb weitgehend trocken.

Wir waren trotz langer Anreise über pünktlich da und konnten uns alles anschauen. Die Anlage in Langenfeld ist weitläufig und sehr schön und es war auch schon einiges los. Gutgelaunte und motivierte Menschen in Neoprenanzügen, Wasser und Strand das hatte etwas von Urlaub am Meer.

Joris hatte sich sehr auf diesen Tag gefreut und war etwas aufgeregt, da er das Wellenreiten ausprobieren durfte.

Die Gruppe der teilnehmenden Jugendlichen war überschaubar und aufgrund von anderen Veranstaltungen und Treffen der Elterninitiative kannten sich alle.

Dieser besonderer Tag wurde gemeinsam von der Elterninititiative herzkranker Kinder Köln und dem Verein Wellenbezwingen Köln organisiert.

Nach einer netten Begrüßung und einer kurzen Info zum Ablauf des Tages konnte es losgehen.

Wir Eltern hatten einen schönen Platz an der Strandbar und die Jugendlichen konnten mit den Betreuern des Vereins Wellenbezwingen in den Tag starten. Zunächst stand das Kennenlernen und die Stärkung der Gruppengemeinschaft sowie Gleichgewichtsübungen auf dem Programm. Dann ging es mit den Taschen in die Umkleide und zurück kamen vier gut gelaunte, aber auch etwas aufgeregte Jugendliche in Neoprenanzügen, Helm und Schwimmweste. „Was wird uns wohl erwarten und traue ich mich tatsächlich mit dem Brett auf die Wellen?“, schienen die Gesichter zu sagen.

Unser ursprünglicher Plan war es Joris zum Wassertag zu bringen und nach kurzer Rücksprache den Veranstaltungsort zu verlassen, um zu dritt etwas zu unternehmen. Da wir aber neugierig waren wollten wir erst einmal etwas zuschauen, dann haben wir uns gefreut bekannte Gesichter zu sehen und mit allen ins Gespräch zu kommen. Da auch Lola es sehr interessant fand und zuschauen wollte haben wir uns entschieden bei den anderen zu bleiben.

Es war ein sehr schöner Tag für alle, mit vielen neuen Erfahrungen und netten Gesprächen und wir haben einen anderen tollen Verein kennengelernt, der super Arbeit leistet. Doch vor allem für die Jugendlichen war es ein einmaliges Erlebnis, sie konnten über ihre Grenzen hinauswachsen und haben sich getraut die Wellen zu bezwingen. Für mich war es sehr beeindruckend ihnen hierbei zuzuschauen und war überrascht, dass sie sich tatsächlich getraut haben.

Die Gemeinschaft der Gruppe und vor allem die Betreuer haben den Jugendlichen, aber auch mir als Mutter sehr viel Sicherheit gegeben. Mit ihrer persönlichen Begeisterung für das Wellenreiten und wie sie auf jeden einzelnen eingegangen sind haben sie uns einen besonderen und unvergesslichen Tag bereitet.

Nach dem schönen, aber auch anstrengenden Tag gab es für alle leckere Pommes. Beim Abschlussspiel (Strippensurfer), bei dem alle mitmachen konnten, hat sich noch einmal gezeigt, dass eine gute Gemeinschaft so einiges stemmen kann und wie wichtig es ist zu vertrauen und sich auf einander zu verlassen. Die Jugendlichen kommen aufgrund ihrer Erkrankung im Alltag immer wieder an ihrer Grenzen der Belastbarkeit. Ob in der Schule oder in der Freizeit ist es meist nicht möglich mit den „Gesunden“ mitzuhalten. Daher freue ich mich, dass mit den Herzkinder-Teenie Angeboten ein Rahmen geschaffen wurde, der den Jugendlichen die Möglichkeit gibt im Austausch mit den anderen zu sein, zu wissen ich bin nicht alleine und vielleicht wie beim Wellenreiten zu lernen ich kann Herausforderungen in meinem Leben schaffen.

Ich möchte mich bedanken, dass Joris diese Erfahrung machen durfte!

Danke an Nadine für das organisieren, ich hoffe es finden noch weitere Herzkinder-Teenie Treffen statt und

Danke an das Team von Wellenbezwingen e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick: Seminar für verwaiste Eltern in der Jugendherberge Panarbora in Waldbröl

Erstmalig haben wir ein Trauer-Seminar für verwaiste Eltern und Geschwister angeboten, das in Kooperation mit der Uniklinik Köln organisiert wurde. Das Seminar fand über ein Wochenende in der Jugendherberge Panarbora in Waldbröl statt. Die Seminareinheiten wurden für die Eltern durch Alice Schamong (Psychologin) und Jana Boes (Kunsttherapeutin) geleitet und für die Kinder übernahmen die Leitung Tanja Bauer (Sozialpädagogin) und Anna Fischer (Musiktherapeutin). Im geschützten Rahmen konnten sich die Eltern und Kinder in separater Gruppe mit ihrer Trauer auseinandersetzen.

Zunächst stand das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass die Gruppe sehr gut zusammen passte. Während des Seminars ab es viel Zeit, um über die eigeneTrauer zu sprechen. Probleme in der Familienstruktur und Partnerschaft der Eltern sowie die Gefühlswelt der Kinder wurden mit den Therapeuten erörtert und Strategien entwickelt, um gut damit umgehen zu können.
Das Feedback zu diesem Seminar war sehr positiv und die Thematik des Seminars wurde als wichtig und notwendig empfunden. Auch der Wunsch nach weiteren Seminaren zu diesem Thema wurde genannt.
Die Kinder haben mit Hilfe der Musiktherapeutin ein kurzes Musikstück aufgenommen und fühlten sich wohl.

Hier einige Aussagen der teilnehmen Personen:

·      Die Organisation war super und der Seminarort genau richtig

·      Die Atmosphäre war stimmig und passende angenehme Familien

·      Sehr gut! Gerne würde ich das Thema Trauer noch vertiefen!