Rückblick: Vater-Kind Zelten in Monschau/Dreistegen

Vom 26. bis 28. Juni trafen sich insgesamt 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Vater-Kind-Zelten auf dem idyllisch gelegenen Zeltplatz in Monschau-Dreistegen in der Eifel. Umgeben von Wald und Bäumen und direkt an der Rur gelegen, bot der Platz die perfekte Kulisse für ein erlebnisreiches Wochenende in der Natur.

Abkühlung im Fluss

Bei den sommerlich heißen Temperaturen sorgte der Fluss für die nötige Abkühlung. Kinder und Väter hatten großen Spaß beim Bauen kleiner Staudämme, ausgelassenen Wasserschlachten und beim gemeinsamen Entdecken der Natur. Die abwechslungsreiche Umgebung lud zum Klettern auf Felsen, zu kleinen Wanderungen zu Aussichtspunkten, zum Spielen im Wald und natürlich zum Baden im Wasser ein.

Grillen, Lagerfeuer und Stockbrot 

Auch die Abende hatten ihren ganz besonderen Reiz. Nach dem gemeinsamen Grillen versammelten sich alle am Lagerfeuer, wo Stockbrot gebacken wurde. Die Kinder halfen mit Begeisterung beim Sägen des Feuerholzes und freuten sich anschließend über eine kleine Nachtwanderung. Auf der großen Wiese blieb außerdem genügend Platz für Spiel und Bewegung.

Entspannte Athmosphäre

Neben den vielen gemeinsamen Erlebnissen mit den Kindern bot das Wochenende auch den Vätern die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Während die Kinder spielten oder gemeinsam Abenteuer erlebten, konnten sich die Väter in entspannter Atmosphäre austauschen, Erfahrungen teilen und neue Kontakte knüpfen. Solche Treffen sind eine wertvolle Möglichkeit, bewusst Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen und gleichzeitig den Austausch mit anderen Vätern zu pflegen. Für das leibliche Wohl  war bestens gesorgt, denn jeder brachte etwas mit.

Am Ende waren sich alle einig: Das Vater-Kind-Zelten war ein rundum gelungenes Wochenende mit viel Natur, Spaß und Gemeinschaft. Die Planung für das nächste Vater-Kind-Zelten laufen bereits …

Rückblick: Mütterwochenende im Juni: Orientierung in der Mitte des Lebens

Zehn Mütter trafen sich zum Juni zum Mütterwochenende in Bensberg im Kardinal Schulte Haus. Da sich viele Mütter bereits kannten war die Wiedersehensfreude groß und auch neue Teilnehmerinnen fühlten sich herzlich willkommen.

Austausch

Beim gemeinsamen Abendessen auf der Terrasse des Hauses unterhielten sich die Teilnehmerinnen bis in die Abendstunden. Der Austausch spielt bei den Angeboten der Elterninitiative eine wichtige Rolle. Die ähnliche Lebenssituation mit herzkrankem oder anders chronisch erkranktem Kind wirft im Leben der Familien viele Themen rund um die Entwicklung, Versorgung, Gesundheit und Zukunft der Kinder auf. Erfahrungen werden ausgetauscht und ein offenes Ohr für die schwierigen aber auch schönen Momente mit den Kindern ist in solch einer Runde gewiss. Es ist ein geschützter Raum in dem alle Gefühle ihren Platz finden und sich niemand erklären muss. Beim Mütterwochenende geht es aber auch ganz bewusst um die Zeit für sich selbst, – sich mal nicht und Familie kümmern müssen, sondern einfach mal die Zeit für sich genießen und entspannen.

Kreativer Workshop: Orientierung in der Mitte des Lebens

Am Samstag startete nach dem Frühstück der Kreativ-Workshop zum Thema „Orientierung in der Mitte des Lebens“. Nicole Lepold, die als Kunsttherapeutin und ganzheitliche Coachin ein sicheres Gefühl dafür hat, was die Mütter bewegt und beschäftigt, leitete den Workshop.

„Mitten im Leben verändert sich vieles. Kinder gehen eigene Wege, berufliche Rollen wandeln sich, Beziehungen, Körper und Lebensrhythmen verändern sich. Und manchmal spüren wir, dass das Alte nicht mehr passt oder zu viel ist und vielleicht etwas Neues in uns entstehen will – auch wenn wir noch nicht genau wissen, wohin der Weg führt. … „ (Ausschreibung Nicole Lepold)

Ton diente bei dem Workshop als kreatives Ausdrucksmittel und so wurde das Thema des Workshops individuell umgesetzt. Im kreativen Prozess und in der Gesprächsrunde konnte jede Teilnehmerin für sich  reflektieren und eigene Erkenntnisse erarbeiten.

Leichtigkeit

Ein schöner Spaziergang durch die Felder rund um das Tagungshaus und ein ausgelassener Abend im Biergarten rundeten das Wochenende ab. Ein Zitat einer Teilnehmerin: „Immer wieder toll, wieviel Fröhlichkeit Raum findet bei vielen „schweren“ Themen.

Rückblick: Reitwochenende für herzkranke Kinder und deren Geschwister

 

Reit-Samstag

Am Samstag morgen trafen sich die Kinder auf dem Hof in Moitzfeld. Von Corinna Beer und Renate Bock wurden sie wie immer sehr herzlich begrüßt. Die beiden bieten das Reitwochenende schon seit vielen Jahren an und haben viel Erfahrung mit den Kindern. Der Hof von Renate Bock ist ein echtes Schmuckstück und die Kinder fühlen sich hier sehr wohl. Neben Pferden gibt es  auch zwei sehr liebe Hunde, die die Aufmerksamkeit der Kinder gleich auf sich zogen. In einer Runde mit Obst und Muffins lernte sich die Gruppe erst mal kennen.

Danach wurden die Pferde geputzt und gestriegelt und Renate und Corinna gaben eine Einweisung, wie man mit Pferden umgeht und worauf zu achten ist. Dann ging es hoch zu Pferd oder Pony auf einen Abenteuer-Parcours auf dem Reitplatz, den die Kinder mit aufgebaut hatten.

Zum Mittag aßen die Kinder gemeinsam draußen Nudeln mit Tomatensoße und zum Nachtisch Waffeln. So gut gestärkt konnte der nächste Programmpunkt starten: Eine Kutschfahrt über den Parcours, bei dem – O-Ton: „… die Renate so schnell gefahren ist, dass keine Tonne stehen geblieben ist.“  Am Übungspferd aus Holz wurde zum Schluss noch geübt, wie man auf ein Pferd springen kann, wenn man keinen Steigbügel hat.

Dann war der erste Tag auch schon vorüber …

Reit-Sonntag

Am Sonntag wurden die Kinder von den Eltern wieder zum Hof gebracht und wer Lust und Zeit hatte war herzlich Steffi Holy (Vorstand der Elterninitiative) und Ralph in Bensberg zum Frühstück eingeladen. Da dies schon letztes Jahr so eine schöne Gelegenheit zum Austausch war, haben die beiden die Eltern auch dieses Jahr wieder eingeladen. Vielen Dank dafür!

Gegen Mittag machten sich die Eltern auf zum Naturfreundehaus Hardt, denn hier treffen sich Eltern und Kinder immer am letzten Tag, um gemeinsam mittag zu essen. Die Kinder machen einen Ausritt durch den Wald dort hin und die Pferde warten draußen angebunden, bis es wieder zurück geht. Natürlich wurden nicht nur die Kinder versorgt, sondern auch die Pferde.

Zum Abschluss spazierten die Eltern und Kinder auf den Pferden zurück zum Hof. Hier verabschiedeten sich alle voneinander und versprachen sich im nächsten Jahr wiederzusehen.

Ein riesengroßes Dankeschön geht an Renate Bock und Corinna Beer, sowie die jungen Frauen, die die beiden unterstützen und zusätzlich für die Sicherheit auf dem Pferd sorgen. Bis nächstes Jahr …

 

Hier mit Herz – Crowdfunding der Kreissparkasse Köln Bonn

Wir haben unser Projekt „inklusives Klettertraining für herzkranke Kinder, Geschwister und Freunde“ beim crowdfunding der Sparkasse Köln Bonn eingestellt. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann diesem link folgen, um zu spenden:

jetzt unterstützen

Das inklusive Klettertraining ist seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres Vereins. Beim wöchtentlichen Klettertraining, das in Kooperatin mit dem Verein „HochHinaus – Klettern als Therapie“ in der Kletterfabrik in Köln Ehrenfeld angeboten wird, erhalten herzkranke Kinder sowie deren Freunde und Geschwister die Möglichkeit sportlich aktiv zu werden. Für viele  herzkranke Kinder ist die Teilnahme an regulären Sportkursen aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung nicht möglich. In unserem inklusiven Klettertraining, kann jedes Kind unter Berücksichtigung seiner individuellen Bedürfnisse und Möglichkeit teilnehmen und über sich hinaus wachsen.

 

 

 

Rücklick: Familienwochenende in der DJH Panarora in Waldröl

Das Familienwochenende 2026 fand in der DJH Panarbora in Waldbröl statt. 12 Familien mit insgesamt fast 50 Personen nahmen an diesem Wochenende teil. Es war auch dieses Jahr wieder ein sehr schönes Treffen mit vielen Aktionen und viel Zeit für wertvollen Austausch. Die Kinder hatten eine richtig gute Zeit, denn das Wetter war fantastisch und die Möglichkeiten in der Panarora sehr vielfältig.

Am Freitag Abend  trafen sich die Familien nach dem Abendessen im Aufenthaltsraum, der auch über einen eigenen Außenbereich verfügt. Da das Wetter herrlich war, genossen Erwachsene und Kinder den Abend draußen. Nach der Vorstellungsrunde kamen die Teilnehmer des Familienwochenendes miteinander ins Gespräch. Einige Familien kannten sich schon von anderen Veranstaltungen der Elterninitiative oder vom letzten Familienwochenende. So war auch bei den Kindern die Wiedersehensfreude groß. Und die Familien, die das erste mal am Familienwochenende teilnahmen wurden herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen und fühlten sich sehr wohl.

Kinderbetreuung

Die Kinderbetreuung, bestehend aus drei jungen Frauen, die selbst schon als Kinder an den Familienwochenenden teilgenommen hatten, knüpften erste Kontakte zu ihren Schützlingen. Neben vielen kleinen Kindern waren auch wieder ältere Kinder mit ihren Eltern gekommen. Es war schön zu sehen, wie sich alle gut miteinander verstanden und die älteren auch die kleinen Kinder integrierten. Das Team der Kinderbetreuung hatte für den gesamten Aufenthalt ein tolles Programm auf die Beine gestellt, so dass die Kinder aller Altersgruppen immer wieder beschäftigt waren.

Panarbora – Ein Ort mit vielen Möglichkeiten

Die Jugendherberge verfügt über mehrere Themen-Häuser. So waren manche im Baumhaus untergebracht, andere schliefen in einer Jurte oder in den gut ausgestatteten Zimmern des Gästehauses. Der Samstag startete mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Die Panarbora hat ein weitläufiges Gelände mit vielen interessanten Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten. Der Spielplatz mit Wasserspielen und Geschicklichkeitsspielen und der Sandplatz mit  Klettergerüst lag in Sichtweite des Restaurantbereichs, so dass die Kinder unter Aufsicht spielen konnten, während die Eltern in Ruhe noch einen Kaffee auf der Terrasse tranken. Außerdem gab es ein Gehege mit Schafen und viele Grünflächen zum Rennen und Toben sowie einen Volleyballplatz.

Kreativ-Angebot

Das Kreativ-Angebot „Kraft schöpfen – Ressourcen stärken mit kunsttherapeutischen Impulsen“ für die Eltern fand im Akademie-Bereich der Panarbora statt. Geleitet wurde es von Nicole Lepold, die im Kreativ-Coaching und der Kunsttherapie ausgebildet ist. Die Teilnehmer hatten Zeit sich kreativ auszudrücken und auch Zeit für Einzelgespräche.

Kinderprogramm – Auszeit für die Eltern

Für die Kinder wurde in der Zwischenzeit ein Programm durch die Betreuung angeboten. Gemeinsam ging es hoch auf den Aussichtsturm der Panarbora und auf den Baumwipfelpfad. Danach durften die Kinder die Esel füttern, putzen und einen Ausflug mit ihnen unternehmen. Abends feierten die Kinder in der Disco und die Eltern hatten Zeit in gemütlicher Runde Zeit zu verbringen.

Familien-Rally

Sonntag startete die Familien-Rally über das Gelände, die ebenfalls vom Orga-Team des Familienwochenende vorbereitet wurde. Die Teams mussten verschieden Stationen auf dem Gelände aufsuchen und gemeinsam Rätsel lösen.

Erste-Hilfe-Kurs für Kinder

Nachmittags kamen Noemi und Guiliano zu besuch, die Rettungssanitäter sind, und führten draußen auf der Wiese im Schatten einen erste Hilfe- (Schnupper)-Kurs für die Kinder durch. Alle Kinder waren erstaunlich engagiert bei der Sache und lernten mit viel Spaß einiges zu diesem Thema.

Gemeinsames Grillen

Abends trafen sich alle Familien in der Grillhütte. Es wurde gegessen, getrunken und gelacht. Auf dem nahegelegen Volleyball-Feld spielten Kinder und Erwachsenen gemeinsam viele Runden.

Das Wochenende war sehr entspannt und bot viele gemeinsame Aktionen. Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wertvoll der gegenseitige Austausch ist und wie gut es tut, in einer Gruppe mit Menschen zu sein, die alle ähnliche Herausforderungen meistern. Alle profitieren von dieser Auszeit. Auch die Geschwister der herzkranken Kinder fühlten sich wieder sehr wohl und freuen sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Zitiat zum Familienwochenende: 

„Voller Kraft – so habe ich die Gruppe wahrgenommen bzw. empfunden.“

„Ich finde dieses Wochenende mit Leuten meinesgleichen gut zum Austauschen und freue mich jedes Mal von neuem. Mit den anderen darüber reden tut immer gut.“

„Sehr schöne rücksichtsvolle Interaktion der Kinder, die auch in dem kurzen Wochenende zu einer Gruppe zusammengewachsen sind.“

Ein herzliches Dankeschön an alle Spender, die dieses Projekt unterstützt haben!

Rückblick: Mütterwochenende „Ich in all meinen Rollen“ im Kardinal Schulte Haus

Stärkendes Mütter-Wochenende in Bensberg: „Ich in all meinen Rollen“

„Ich bin sehr dankbar, dass es dieses Angebot in dieser wunderbaren Umgebung gibt. Es fällt leichter, sich zu öffnen, und man fühlt sich in der Gemeinschaft anderer betroffener Mütter verstanden“, fasst eine Teilnehmerin ihre Eindrücke vom Mütter-Wochenende vom 24. bis 26. April 2026 in Bensberg zusammen.

Bereits zum dritten Mal fand das Mütter-Wochenende im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg statt. Unter dem Thema „Ich in all meinen Rollen“ setzten sich die Teilnehmerinnen kreativ mit ihrer persönlichen Lebenssituation auseinander, machten diese sichtbar und entwickelten mögliche Veränderungsprozesse.

In gemeinsamen Gesprächen wurden Themen wie „Mental Load“ und persönliche Bedürfnisse aufgegriffen, reflektiert und alltagstaugliche Lösungsansätze erarbeitet.

Bei bestem Wetter blieb zudem ausreichend Zeit für Aktivitäten im Freien. Auch bei gemeinsamen Mahlzeiten entstanden wertvolle Momente des Austauschs und der Begegnung.

Am Ende waren sich alle Teilnehmerinnen einig:
„So ein Wochenende tut einfach gut und sollte jedes Jahr stattfinden.“