
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mitgliedern der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Königshoven für die großartige Spendensumme von 1.250 €!
Die Spendenübergabe fand im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung bei Speisen und Getränken in der Schützenhütte im Weiler Hohenholz in Königshoven statt. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und durften im Rahmen der Spendenübergabe unseren Verein vorstellen. Initiiert wurde die Spende durch die Mutter eines Herzkindes. Die Spende wird für die Ausstattung und Unterstützung der Kinder und Eltern auf der Kinderkardiologischen Station und der Intensivstation der Uniklinik Köln eingesetzt. Das Team vom DLRG Bedburg, durfte sich ebenfalls über eine Spende freuen.


Als mein Sohn in der Klettergruppe angefangen hat, war er 8, das ist schon 4 Jahre her. Er hat sehr davon profitiert, darauf will ich hier näher eingehen.
Er hatte auffällige Entwicklungsdefizite in seiner Motorik und in seiner sozial-emotionalen Entwicklung bei gleichzeitig ausgezeichneter Intelligenz. Obwohl er ein sehr bewegungsfreudiges Kind war, war es wegen seiner Defizite schwer für ihn, sich in einer üblichen Kindersportgruppe einzugliedern. Zu der Klettergruppe der Elterninitiative Herzkranker Kinder, Köln e.V. e.V. erfuhren wir von einer Mitgliedsfamilie des Vereins. Diese inklusive Klettergruppe war für uns in dreifacher Hinsicht ein Segen:
- Sozialer Aspekt: In dem kleinen und festen Rahmen mit 3 therapeutisch geschulten Trainern, Marc, Jan und Rahel, die sich durch enorme Geduld und Freundlichkeit auszeichneten, wurde mein Sohn so akzeptiert, wie er war und hatte gleichzeitig Raum, zu wachsen. Die Trainer haben die Kinder kontinuierlich ermutigt, sich etwas zuzutrauen, ihren Körper mehr zu spüren und sich im Umgang miteinander gute Worte zu finden.
Dazu gehörte jedes Mal auch die Motivationsrunde am Anfang. Der regelmäßige Kontakt zu anderen Kindern, die auch ihre Baustellen hatten, war ein gutes soziales Übungsfeld für ihn.
- Bereich Konzentration: Als ich einmal dort selbst die Möglichkeit bekommen habe, das Klettern auszuprobieren, habe ich sehr gestaunt, wie stark ich mich dabei fokussieren und auf die Signale meines Körpers hören musste, um den nächsten Griff zu finden. Andere Gedanken mussten automatisch in den Hintergrund weichen. Ebenfalls erforderte es große Konzentration, den Kletterpartner vor dem Abstürzen zu sichern. Da habe ich verstanden, wieviel mein Sohn jede Woche durch das Klettern im Bereich Konzentration lernt, ohne dass er sich dabei, wie in einer Therapie fühlt. Zwei Jahre später wurde ihm auch ärztlicherseits bescheinigt, dass die Diagnose ADS nicht mehr da war, und heute besucht er ein normales Gymnasium.
- Der dritte Bereich ist der eigentliche sportliche Bereich, nämlich Kondition, Kraft und Gleichgewicht. Selbstverständlich hat er sich in diesen Bereichen auch verbessert, obwohl er seine Höhenangst immer noch nicht ganz überwunden hat. Klettern ist leider nicht seine Leidenschaft geworden; deswegen wollen wir nun etwas anderes ausprobieren. Denn ausreichend Bewegung ist genauso wichtig wie gesundes Essen.
Wir sind sehr dankbar, dass wir an dieser besonderen Klettergruppe über so einen langen Zeitraum teilnehmen konnten.
Das diesjährige Neujahrstreffen fand im Restaurant „Potpourri“im Bürgerzentrum Altenberger Hof in Köln Nippes statt. Der Einladung folgten viele Familien und neben den „alten Hasen“ durften wir auch zahlreiche junge Familien begrüßen. Die Atmosphäre war lebendig und ungezwungen, so dass schnell alle miteinander ins Gespräch kamen. Für die Kinder gab es ein vielseitiges Bastelangebot, angefangen von Drahtflechtereien über Schatzkisten bekleben und bemalen verschiedener Dinge mit Acryl-Stiften. Wer ein bisschen frische Luft schnappen wollte, konnte dies im groß angelegten Innenhof tun. Mit dem abwechslungsreichen Buffett war bestens für das leibliche Wohl gesorgt auch bei den kleinen Gäste konnten wir mit Pommes und diversen Softdrinks punkten. Der Nachmittag wurde schließlich mit Kuchen und Kaffee abgerundet, während die Gespräche weiterhin in fröhlicher Runde fortgeführt wurden.
Das Neujahrsfest ist, ebenso wie unsere anderen Veranstaltungen im Jahr, immer wieder eine schöne Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu kommen und neue Familien kennenzulernen oder sich auf bekannte Gesichter zu freuen.
Auch dieses Jahr werden wieder verschieden Seminare und Altionen für alle Gruppen angeboten, die im Voraus per Mitglieder-Email angekündigt werden.
- Mütterseminar
- Teenager-Wochenende
- Väter-Kind-Zelten
- Reitwochenende
- Geschwister-Seminar
- wöchentliches Klettertraining
- Kletterworkshop in den Herbstferien
- wöchentliche inklusive Wassergewöhnung


v.l.n.r: Florian Bethe, Nadine Rätz, Dr. Martin Hamburger
Am 24.01.2024 beendet unsere Pressekonferenz die erfolgreiche Spendenverdopplung der Bethe-Stiftung für das Projekt “Schattenkinder – Seminar für Geschwister von Familien mit herzkranken Kindern“
Frau Nadine Rätz und Frau Ute Braun-Ehrenpreis wurde der Spendencheck über 6000,00 € durch Herrn Florian Bethe und Herrn Dr. Martin Hamburger Vorstandsmitglied der Bethe Stiftung, überreicht.
Wir bedanken uns bei Roswita und Erich Bethe für ihre Unterstützung und die finanzielle Absicherung unseres Projektes, das die Geschwister von chronisch kranken Kindern in den Fokus nimmt.
Das nächste Seminar findet vom 30.08. – 01.09.2024 in der DJH Panarbora statt.
Vielen Dank an alle, die diese Aktion durch ihre Spende unterstützt haben.
Auch ohne Herzfehler, ist es gar nicht so leicht, ein gutes und bezahlbares Schwimmtraining für seine Kinder zu finden. Als unser Sohn (6 Jahre, Diagnose HLHS) uns im Sommerurlaub fragte, ob er auch mal einen Schwimmkurs besuchen darf, wollten wir ihm diesen Wunsch gerne erfüllen. Wir sahen uns jedoch vor die Herausforderung gestellt, dass die Suche nach einem geeigneten Kurs gar nicht so leicht werden würde, weil unser Sohn besondere Aufmerksamkeit benötigt, da er nicht tauchen darf.
Eine E-Mail der Elterninitiative herzkranker Kinder Köln e. V. über einen Wassergewöhnungskurs für herzkranke Kinder kam daher wie gerufen. Der Verein, DJK STG Köln-Nord e. V., der das Angebot ausrichtet, hat sich sehr für die Herzkinder eingesetzt. In einem individuellen Gespräch hat man uns über die Voraussetzungen und den Ablauf des Kurses informiert. Alle Verantwortlichen wurden auf mögliche Notfälle der Herzkinder genaustens vorbereitet. Toll ist aber auch, dass der Kurs nicht nur von herzkranken Kindern belegt wird. So wird das Thema der Inklusion gelebt und auch für die Geschwisterkinder stehen Angebote zur Verfügung.
Der erste Kurs unseres Sohnes endet bald schon. Es gefällt ihm und uns so gut, dass wir einen Folgekurs belegen werden. Vielen Dank an die Elterninitiative herzkranker Kinder Köln e. V. und den DJK STG Köln-Nord e. V. für das tolle Engangement!
Daniel und Sonja Zimmermann

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